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Stadtteilbauernhof · Schwerpunkte · Schulbauernhof


Schulen und Kindertagesstätten kommen auf den Schulbauernhof

Bei den meisten Einrichtungen fehlt die Möglichkeit einen Schulgarten anzulegen oder gar Tiere zu halten. Auch ist den meisten Kindern aus der Stadt ein Bezug zur Landwirtschaft abhanden gekommen und damit auch eine Einsicht in die Lebensmittelproduktion. Wichtige ökologische Prozesse und Zusammenhänge können nicht nachvollzogen werden. Das unmittelbare Erleben und Erfahren von Natur ist in der Großstadt selten möglich.

Durch die verkehrsgünstige Lage des Stadtteilbauernhofs ist eine Zusammenarbeit zwischen Schulen/Kindertagesstätten und Bauernhof über das ganze Jahr hinweg kontinuierlich möglich.

Insbesondere besteht die Möglichkeit, außerhalb des Schulgeländes zu sein und ohne den sonst üblichen 45 Minuten - Takt zu arbeiten.

Alters- und jahreszeitabhängig können Angebote aus dem tierpflegerischen Bereich oder im Garten angebotenwerden. Theoretisches Wissen kann praktisch angeandt werden (Baumschnitt, Veredeln, Stecklinge ziehen...).

Schafe scheren

Ökologie kann verständlich gemacht werden, indem z.B. Vogelschutzmaßnahmen durchgeführt werden zur Schädlingsbekämpfung.

Neue Projekte, wie Trockenmauer bauen oder Biotop anlegen können angegangen werden. Angebote aus dem hauswirtschaftlichen Bereich lassen den Stoffkreislauf und die Nahrungskette begriefen (Apfelsaft herstellen, Wolle verarbeiten).

Neben dem Garten sind verschiedene Tiere auf dem Hof wie Hühner, Ziegen, Schafe.

Um einen Einblick in die Landwirtschaft zu erhalten, müßen auch Feldfrüchte und Getreide angebaut werden.

Vom Anbau bis zur Verarbeitung von Lebensmitteln können Kinder auf dem Hof Ernährung nachvollziehen. Dies ist auch im Rahmen einer Gesundheitserziehung ein wichtiger Beitrag.

Es fanden bereits einige Projekte mit Schulklassen statt. Einige Klassen und Kindertagesstätten aus der Umgebung betreuen regelmäßig ihr eigenes Beet.


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